Hybrid Stecker laden

Hybrid ist nicht gleich Hybrid: Welche Arten von Hybridautos gibt es eigentlich?

Im Artikel von letzter Woche ging es um Elektroautos und die Elektromobilität. Das E-Auto ist bekannt. Jedoch gibt es noch weitere Ausführungen eines elektrischen Fahrzeugs. Sie kreuzen sich mit einem normalen Auto und werden Hybrid genannt. Die Definition ist eigentlich ganz einfach. Jedes Fahrzeug, das einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor hat, wird Hybridfahrzeug genannt. Dabei geht es hauptsächlich darum, die jeweiligen Vorteile der 2 Antriebsarten zu kombinieren. Wir stellen die verschiedenen Arten eines Hybridautos vor.

Vollhybrid

Der Vollhybrid ist am weitesten verbreitet. Der Elektromotor und der Verbrenner ergänzen sich perfekt. Diese Fahrzeuge haben einen leistungsfähigen Elektromotor, mit dem sie auch kleine Strecken vollelektrisch fahren können. So kann beim Kraftstoff eingespart werden. Verglichen mit dem Plug-in-Hybrid kann bei einem Vollhybrid der Elektromotor nicht separat geladen werden. Dieser wird während des Betriebs aufgeladen. Der Aufbau dieses Fahrzeugs ist als serieller, paralleler oder Mischhybrid möglich.

  • Serieller Hybrid – angetrieben durch den Elektromotor

Ein serielles Hybridfahrzeug hat einen Verbrennungsmotor, sowie ein Elektromotor, der direkt damit verbunden ist. Ein zweiter Elektromotor ist am Getriebe angebunden. Der Verbrennungsmotor treibt den einten Elektromotor an, der als Generator im Fahrzeug „arbeitet“. Die damit erzeugte elektrische Energie wird dann an den zweiten Elektromotor weitergeleitet. Dieser treibt dann das Fahrzeug an.

  • Paralleler Hybrid – angetrieben durch den Elektro- und/oder Verbrennungsmotor

Wie es der Name schon ahnen lässt, treiben beim parallelen Hybrid Elektro- und Verbrennungsmotor an. Sie wirken gemeinsam und steigern so die Leistung. Auch da gibt es wieder verschiedene Bauvarianten. Bei der einen Variante sind die E-Maschine und der Verbrennungsmotor verbunden und lassen sich nicht entkoppeln. Bei der anderen jedoch gibt es eine Kupplung zwischen dem Verbrennungsmotor und der E-Maschine. Sie können also beispielsweise den Verbrennungsmotor komplett abkuppeln und elektrisch fahren.

  • Mischhybrid – angetrieben durch Elektro- und/oder Verbrennungsmotor

Unter Mischhybrid versteht man die Kombination von seriellem und parallelem Hybrid. Je nach Situation kann der Mischhybrid den Verbrennungsmotor als Generator und Energiespender nutzen (serieller Hybrid) oder beide Motoren treiben das Fahrzeug gemeinsam an (paralleler Hybrid). Die Umschaltung erfolgt in der Regel unkompliziert während der Fahrt. Die Vorteile dieses Systems liegen in der deutlich höheren Höchstgeschwindigkeit des Autos und der Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen Fahranforderungen. Da es sich hier um einen aufwendigen Aufbau handelt, schlägt sich dies auch in einem höheren Anschaffungspreis nieder.

Plug-in-Hybrid

Der Plug-in-Hybrid ist eine Kombination eines E-Antriebs und einem Verbrennungsmotor. Anders als bei den oben beschriebenen Vollhybriden kann beim Plug-In-Hybrid die Batterie an einer Stromquelle vollständig geladen werden. Sie können so lange vollelektrisch und emissionsfrei fahren, bis die Batterie leer ist oder Sie weitere Distanzen fahren. Dann springt der Verbrennungsmotor ein und hilft dem Fahrzeug ans Ziel. Sie können aber auch, wie beim Vollhybrid mit parallelem Aufbau oder Mischhybrid, beide Motoren gleichzeitig einsetzen. So holen Sie die maximale Leistung aus dem Fahrzeug.

Mild-Hybrid

Der Unterschied zu den anderen Hybriden liegt hauptsächlich darin, dass der Mild-Hybrid sich nicht allein bewegen kann. Er unterstützt das Fahrzeug jedoch mit einigen Funktionen, um den Kraftstoffverbrauch etwas zu verringern. Der Mild-Hybrid besitzt einen Elektromotor, der als Generator fungiert. Er gewinnt oft die über das Bremsen entstandene Energie zurück. Er unterstützt den Verbrennungsmotor mit einer Start-Stop-Funktion sowie den Antrieb zum Beschleunigen.

Microhybrid

Eigentlich sind viele Neuwagen Microhybride. Wie denn das? In einem Microhybrid ist kein Elektromotor eingebaut. Es geht vielmehr darum, dass das Fahrzeug eine Start-Stop-Automatik und ein Rekuperationssystem besitzt. Rekuperation bedeutet, wie auch beim Mild-Hybrid, dass das Fahrzeug beim Bremsen Energie zurückgewinnt. So kann der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden.

 

Vielleicht können Sie anhand dieser Übersicht die Welt der Hybriden etwas besser verstehen. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen dazu haben, können Sie gerne unten einen Kommentar erfassen.

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